
Die A und A Kulturstiftung hat die Skulptur „Eismeer IV“ von Martin Wellmer erworben und der Stadt Hohen Neuendorf (Oberhavel) als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt. „Eismeer IV“ gehörte zu den zehn besten Einreichungen beim Wettbewerb um den Kunstpreis 2025 des Vereins Berliner Künstler e.V., der von der A und A Kulturstiftung gestiftet wurde.
Das Kunstwerk wurde auf dem Skulpturen Boulevard e.V. aufgestellt und im Rahmen eines Kunstfests des Vereins am 10. Juli 2026 feierlich übergeben.
Entwickelt aus einer Anwohnerinitiative für einen verkehrsberuhigten Straßenausbau der Birkenwerderstraße, steht der Boulevard zwischen Birkenwerder und Hohen Neuendorf seit 2017, so ist auf der Homepage des Vereins zu lesen, „sowohl für ein erfolgreiches Zusammenwirken zweier Kommunen als auch für die erste Open-Air-Galerie im Landkreis Oberhavel. Die außergewöhnliche, weil grenzüberschreitende Kooperation bildet ab, worum es in dieser Straße der Kunst künftig gehen soll: Dialoge fördern über lokale, kulturelle und soziale Gräben hinweg.“
Der Künstler schreibt:
„Meine Skulptur „Eismeer“ nimmt ihren Ausgangspunkt in dem gleichnamigen Gemälde von Caspar David Friedrich. Wie das historische Vorbils setzt sich die Arbeit mit den Kräften der Natur, mit Vergänglichkeit, Widerstand und Transformation auseinander.
Die Skulptur besteht aus einer Vielzahl von Elementen aus Kupfer, Messing, Stahl und Edelstahl. In ihrem Zusammenspiel entfalten die unterschiedlichen Metalle eine vielschichtige Formensprache. Patinierte und polierte Oberflächen treten miteinander in Dialog und erzeugen nicht nur räumliche Spannungen, sondern auch eine eigenständige farbliche Komposition, die den skulpturalen Charakter der Arbeit erweitert.
Ein besonderer Bestandteil der Skulptur ist ihr Sockel, der nicht nur als bloße Basis dient, sondern integraler Teil der Arbeit ist. Es handelt sich um den ehemaligen Arbeitstisch meines Freundes und Künstlerkollegen Hans Hemmert. Seine Spuren, seine Geschichte und seine Funktion als Ort künstlerischer Tätigkeit fließen in die Skulptur ein und verbinden persönliche Erinnerung mit künstlerischer Kontinuität.
So vereint „Eismeer“ Material, Farbe, Form und Biografie zu einem Gefüge, das zwischen Naturbild, Abstraktion und gelebter Geschichte vermittelt.“




Fotos: © A und A Kulturstiftung
Die A und A Kulturstiftung hat die Skulptur „Eismeer IV“ von Martin Wellmer erworben und der Stadt Hohen Neuendorf (Oberhavel) als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt. „Eismeer IV“ gehörte zu den zehn besten Einreichungen beim Wettbewerb um den Kunstpreis 2025 des Vereins Berliner Künstler e.V., der von der A und A Kulturstiftung gestiftet wurde.
Das Kunstwerk wurde auf dem Skulpturen Boulevard e.V. aufgestellt und im Rahmen eines Kunstfests des Vereins am 10. Juli 2026 feierlich übergeben.
Entwickelt aus einer Anwohnerinitiative für einen verkehrsberuhigten Straßenausbau der Birkenwerderstraße, steht der Boulevard zwischen Birkenwerder und Hohen Neuendorf seit 2017, so ist auf der Homepage des Vereins zu lesen, „sowohl für ein erfolgreiches Zusammenwirken zweier Kommunen als auch für die erste Open-Air-Galerie im Landkreis Oberhavel. Die außergewöhnliche, weil grenzüberschreitende Kooperation bildet ab, worum es in dieser Straße der Kunst künftig gehen soll: Dialoge fördern über lokale, kulturelle und soziale Gräben hinweg.“

Der Künstler schreibt:
„Meine Skulptur „Eismeer“ nimmt ihren Ausgangspunkt in dem gleichnamigen Gemälde von Caspar David Friedrich. Wie das historische Vorbils setzt sich die Arbeit mit den Kräften der Natur, mit Vergänglichkeit, Widerstand und Transformation auseinander.
Die Skulptur besteht aus einer Vielzahl von Elementen aus Kupfer, Messing, Stahl und Edelstahl. In ihrem Zusammenspiel entfalten die unterschiedlichen Metalle eine vielschichtige Formensprache. Patinierte und polierte Oberflächen treten miteinander in Dialog und erzeugen nicht nur räumliche Spannungen, sondern auch eine eigenständige farbliche Komposition, die den skulpturalen Charakter der Arbeit erweitert.
Ein besonderer Bestandteil der Skulptur ist ihr Sockel, der nicht nur als bloße Basis dient, sondern integraler Teil der Arbeit ist. Es handelt sich um den ehemaligen Arbeitstisch meines Freundes und Künstlerkollegen Hans Hemmert. Seine Spuren, seine Geschichte und seine Funktion als Ort künstlerischer Tätigkeit fließen in die Skulptur ein und verbinden persönliche Erinnerung mit künstlerischer Kontinuität.
So vereint „Eismeer“ Material, Farbe, Form und Biografie zu einem Gefüge, das zwischen Naturbild, Abstraktion und gelebter Geschichte vermittelt.“



Fotos: © A und A Kulturstiftung